Herbstprüfung am 18.10.2025

Erfolgreiche Herbstprüfung im Schäferhundeverein Mainburg – Starke Leistungen bei besten Bedingungen

 

Mainburg – Bei idealem Herbstwetter fand am Wochenende vom 17.10. die traditionelle Herbstprüfung des Schäferhundevereins Mainburg statt. Als Leistungsrichter war Gerd Beck geladen, der mit viel Fachkenntnis, Ruhe und einem geschulten Auge die Leistungen der Hundeführer und ihrer Vierbeiner bewertete.

 

Den Auftakt des Prüfungstages bildete die Begleithundeprüfung (BH), die für viele Teams denEinstieg in den Hundesport bedeutet. Hier werden sowohl die Unterordnung auf dem Platz als auch das Verhalten im Straßenverkehr geprüft – ein wichtiger Nachweis für das sichere und gehorsame Miteinander von Mensch und Hund im Alltag.

 

In dieser Sparte traten drei Teams an: Anton Fuchs mit seinem Schäferhundrüden Walo, Christian Neubauer mit seiner Hündin Caya vom Altenburger Land, liebevoll Queen genannt, sowie Angelika Schreck mit ihrer treuen Gefährtin Fanny von Oberschwaben. Alle drei Paare zeigten sich hervorragend vorbereitet und meisterten die Aufgaben mit Bravour. Richter Beck lobte besonders die harmonische Zusammenarbeit zwischen Hundeführern und ihren Tieren.

 

Nach einer kurzen Stärkung ging es für den Richter und die Teilnehmer weiter zum Fährtengelände, wo die Spezialisten der Nasenarbeit ihr Können unter Beweis stellten.

 

Den Auftakt in dieser Disziplin machte Uwe Hiller als Fremdstarter mit seiner SchäferhündinAmanda Black Sagitta in der FH1. Diese Fährtenprüfung erfordert, dass der Hund eine vom Menschen gelegte Spur über eine längere Distanz selbstständig verfolgt und dabei kleine, ausgelegte Gegenstände zuverlässig verweist. Mit 90 Punkten zeigte das Team eine solide Leistung.

 

Für die nächste Leistungsstufe, die FH2, trat Evi Prechtl mit ihrem Rüden Juma vom Kammberg an. In dieser anspruchsvolleren Prüfung muss der Hund eine deutlich ältere und komplexer verlaufende Fährte mit mehr Winkeln und Verleitfährten ausarbeiten. Leider war das Team an diesem Tag vomPech verfolgt – unglückliche Umstände führten zur Disqualifikation, obwohl sich Hund und Hundeführerin bestens vorbereitet zeigten.

 

Als letztes Team ging Anna Reiser mit Cyril vom Kammberg, genannt Balu, in der höchsten Prüfungsstufe, der FH3, an den Start. Hier wird vom Hund absolute Konzentration, Ausdauer und Präzision verlangt. Balu zeigte eindrucksvoll seine Erfahrung und Arbeitsfreude, sodass Richter Beck am Ende 92 Punkte und damit ein „sehr gut“ vergeben konnte.

 

Bei der anschließenden Siegerehrung im Vereinsheim blickten alle Beteiligten auf einenerfolgreichen und harmonischen Prüfungstag zurück. Vereinsvorsitzende Anna Reiser bedankte sich herzlich bei den Hundeführern für ihren sportlichen Einsatz, bei Richter Gerd Beck für seine faire Bewertung sowie beim Küchenteam und allen Helfern, die mit großem Engagement zum Gelingender Veranstaltung beitrugen.

 

Mit einem geselligen Beisammensein klang die Herbstprüfung 2025 in Mainburg in kameradschaftlicher Atmosphäre aus – ein gelungener Tag für den Hundesport und die Gemeinschaft des Vereins.